Fehler
  • Fehler beim Laden des Feeds!

Meeting mit Orkan Andrea – Januar 2012

Meeting mit Orkan Andrea – Januar 2012
Wegen der milden Temperaturen bei uns hier im Saarland beschlossen mein Freund Daniel und ich dies auszunutzen und direkt zu Anfang des Jahres eine gemeinsame Session an einer Kiesgrube in unserer Region zu starten, denn beide waren wir fest der Meinung, das dies Karpfenwetter ist und man nie früh genug den ersten Carp fürs neue Jahr auf die Matte legen kann....

Also verabredeten wir uns schon bereits in der letzten Dezemberwoche 2011 für die erste Januar  Woche 2012 um eine gemeinsame Tour zu starten. Mit von der Partie sollte diesmal unser holländischer Freund Dennis alias Desan sein. So trafen wir uns dann auch wie abgesprochen am 03.01.2012 zu dritt am ebenfalls abgesprochenen Gewässer und das trotz der Sturmwarnung in allen Medien. Echte Carphunter kennen eben kein schlechtes Wetter und scheuen auch keine Naturgewalten.

Als ich um die Mittagszeit am Gewässer ankam, waren Daniel und Dennis bereits vor Ort und hatten auch schon ihre Bivvys aufgebaut. Nach einem kurzen Plausch und einer Tasse Kaffee zur Begrüßung baute auch ich schnell mein Tackle auf und alle Ruten wurden scharf gemacht.
Ich beköderte meine Ruten einmal mit einem BestBaits Birdfoot Boilie den ich neu in meinem Sortiment habe und diesmal genauer unter die Lupe nehmen wollte.

Kleine Anmerkung: Ich fische meistens eine Rute mit einem alt bewährten Boilie, der bereits mein vollstes Vertrauen hat und die zweite Rute beködere ich mit Boilie aus der Best Baits Boilie Range, die ich noch nicht gefischt habe. Genau genommen also als Testrute. Die andere, zweite Rute wurde altbewährt mit einem Schneemann in folgender Zusammenstellung  BestBaits Fish Liver Boilie, aufgepoppt mit einem BestBaits Poppi in der Geschmacksrichtung Squid Octopus, beködert.
Beide Montagen legte ich dann ohne großartig dazu zu füttern am gegenüberliegenden Ufer in einer Wassertiefe von ca. 2 Meter, etwa 5 Meter vor einem großen Gebüsch ab. Die tiefste Stelle in diesem Gewässer beträgt, nur mal so zur Info, ca. 4,6 Meter. Die Wassertemperatur betrug laut Digitalthermometer in einer Wassertiefe von 1,5 Meter 8,5 Grad.
Als alle unsere Montagen ausgebracht waren machten wir uns daran das 3 Mannszelt, welches Dennis mitgebracht hatte als Wetterschutz und Gemeinschaftszelt für uns drei
aufzubauen, denn es war laut Wetterbericht, der auch Recht behielt, für die ganze Woche Regen , Schneeregen und Eisregen neben einem Orkan namens Andrea angesagt.
Nur die Temperaturen selbst sollten die ganze Woche bei 8 bis 9 Grad Tagestemperatur und 6 bis runter zu 1 Grad Nachttemperatur liegen, auch dies traf genau so ein.
Auch klar war, dass wir bei dieser Tour keinen Kinderspaziergang erleben werden, denn schon bei unserer Ankunft am Gewässer sind wir, bedingt durch den bereits seit 14 Tagen vorher anhaltenden Regen fast im Schlamm ertrunken und jeder Schritt den wir machten war ähnlich wie Schlittschuh laufen, also mit einer Rutschpartie verbunden.
Als das Gemeinschaftszelt dann aufgebaut war, machen wir es uns in selbigem erst einmal mit der 4,8 kw Gasheizung gemütlich und tranken einen schönen heißen Kaffee wobei  wir die weitere Vorgehensweise besprachen.
Danach machte uns unser „Spitzenkoch“  Dennis dann richtig geile Rinder-Hüftsteaks mit Buttergemüse an Bratkartoffeln mit Speck und frischen Champions, was mehr als einfach nur lecker war.
Im laufe des weiteren Abend kam uns dann unser Kumpel und Angelpartner Kevin mit Freundin besuchen und so verbrachten wir einen sehr genialen Abend in gemütlicher Runde, nur unter Anglern und Anglerin.
Als Kevin und Freundin sich dann spät wieder auf den Heimweg machten, verbrachten wir noch etwa eine Stunde gemeinsam im Zelt, bis sich dann Dennis auch verabschiedete und sein Nachtlager aufsuchte. Daniel und ich beschloss noch zusammen ein wärmendes Getränk zu uns zu nehmen und dann auch schlafen zu gehen.
Gerade als wir dann schlafen gehen wollten, hörte ich zwischen dem Getöse vom Wind und Regen, vermischt von leisen Tönen die aus dem Radio kamen ein schwaches Piepsen und ich sagte zu Daniel, das war gerade ein Bissanzeiger und kam auf keinem Fall aus dem leise laufenden Radio, welches uns schon den ganzen Tag mit Bissanzeiger ähnlichen Pieptönen schickte.
Sofort verließen wir beide das Zelt und Daniel schlug die Richtung zu seinem Pod und ich die Richtung zu meinem Pod ein aber auch sehr schnell war klar, das Piepsen kam von einem meiner Bissanzeiger, denn einer meiner Swinger leuchtete immer noch grün auf. Also machten wir uns so schnell es bei dem rutschigen, schlammigen Boden überhaupt
möglich war auf den Weg zu meinen Ruten, dort angekommen kam dann auch der nächste Pieper aus meinem Bissanzeiger und ich sah wie es meinen Swinger ganz langsam nach oben, gegen den Rutenblank zog. Sehr geil sagte ich, nahm die Rute aus dem Pod und setzte sofort einen leichten Anhieb, der Fisch hing.
Erst dachte ich, ich hätte eine Brasse am Haken, denn es kam kaum Gegenwehr, doch nach nur kurzem Drill kamen dann die ersten Kopfschläge und der Drill wurde immer mehr Karpfen verdächtig. Um so näher ich den Fisch heran drillte um so mehr Gegenwehr bekam ich zu spüren und der Fisch legte mir dann doch noch mehrere schöne Fluchten hin bis wir ihn das erste mal an der Wasseroberfläche, im Lichtschein unserer Kopflampen, sehen konnten.
Jetzt machte sich Daniel direkt bereit den Fisch zu Keschern und nach ca. 5 weiteren Minuten konnte ich ihm einen schönen, alten Bekannten über, bzw. in den Kescher führen. Was dann kurz später da auf der Matte lag, war mein alter Freund Knuppi, ein Spiegelkarpfen, den ich im letzten Jahr 2011 alleine schon 4 mal auf der Matte hatte und ich freute mich sehr darüber, sehen zu können, dass er schon wieder zugelegt hatte. Knuppi haben wir den Fisch deshalb so genannt, weil dieser Spiegler kurz vor der Schwanzflosse eine Verknorpelung hat die von einer sehr frühen Verletzung stammen muss. Nun war ich natürlich sehr gespannt auf das Wiegen, bzw. auf das was mir die Waage diesmal anzeigen wird. Anfang 2011 hatte ich diesem Fisch zum ersten Mal mit einem Gewicht von 8,5 Kilo auf der Matte liegen und beim letzten Mal vor etwas 3 Monaten, also auch noch in 2011 brachte er 9,5 Kilo auf die Waage. Diesmal waren es ganz knapp über 10 Kilo was uns die Waage anzeigte und er wurde auch immer, wie auch diesmal, mit der selben Waage gewogen.
Mich persönlich freut so was sehr, denn daran kann ich sehen, dass dieser Fisch sich trotz seines Handicap mit der Schwanzflosse gut durchsetzen kann und genügend Nahrung bekommt. Da es wie aus Eimern regnete, der Sturm förmlich am toben war und es dazu eh schon spät in der Nacht war, beschloss ich dann den Fisch ordnungsgemäß zu sacken um direkt am nächsten Morgen ein paar Bilder zu machen, was bei dem Regen der gerade herrschte nicht möglich gewesen wäre. Nachdem der Fisch dann sehr gut versorgt war, gingen, bzw. schlitterten Daniel und ich noch einmal kurz ins Gemeinschaftszelt um uns bei einer letzten Zigarette etwas an der Heizung
aufzuwärmen, bevor wir dann auch schlafen gingen. Die folgende Nacht verlief dann leider ohne jeglichen, weiteren Fischkontakt. Nur der Sturm, ein Orkan namens Andrea, baute sich immer weiter auf und sorgte für jede Menge an Bewegung der Zelte und meinem Bus. Ich wurde nachts mehrfach von den Sturmböen die meinen Bus durchschüttelten wach und konnte hören, wie Hagelkörner auf meinem Busdach förmlich umhertanzten. Jedoch schlief ich immer wieder schnell und mit einem lächeln im
Gesicht ein, denn ich liebe solche Naturereignisse. Nur meine beiden Angelkollegen die draußen in ihren Bivvys lagen taten mir irgendwie leid und ich hoffte, dass alles gut gehen wird und sie nicht von den umherfliegenden Ästen iwelchen Schaden erleiden. Doch alles ging gut wie sich am nächsten Morgen rausstellte.
Als ich wach wurde tobte draußen immer noch der Wind und Regen und gelegentlich mischte sich noch etwas Schnee unter den massiven Regen. Die Jungs waren offensichtlich auch schon was länger wach, denn Daniel und Dennis waren bereits dabei das Geschirr vom Vorabend zu spülen und der Kaffee war auch schon gemacht.
Dennis brachte mir auch direkt eine Tasse an den Bus als ich die Schiebetür geöffnet hatte. Was ein sehr geiler Zug von ihm war, denn wer bekommt heutzutage noch seinen Kaffee ans Bett gebracht und das beim Angeln.... He He He.... DANKE mein Freund !!!

Während ich nun meine schön heiße Tasse Kaffee schlürfte machte ich mich daran uns zwei Baquettes vom Vortag auf meiner 4,2 Kw Heat Box aufzubacken. Wie sich nun schon mehrfach herausgestellt hatte eignet sich diese Zeltheizung hervorragend dazu. Auch Toast kann man darauf schon fast besser als in einem Toaster machen, geniales Teil, absolut empfehlenswert !  
So saßen wir dann kurze Zeit später zusammen im Gemeinschaftszelt zum Frühstücken mit geilem warmen Baquette und allem was sonst noch dazu gehört und besprachen den weiteren Tagesablauf. Nach dem Frühstück wurden die Montagen alle neu beködert und die Spots mit ein paar (Hand voll) Murmeln angefüttert. Die Montage mit BestBaits Birdfoot Boilie, die bis dahin bereits seit 18 Std. im Wasser lag, betrachtete ich mir genau nach dem Einkurbeln. Die Murmel war auf bestimmt 24 mm aufgequollen und Butterweich. Ich brach sie in zweit Teile Kontrollierte den Restgeruch und konnte sehen das der Boilie durch und durch ausgeschwemmt war. Der Geruch war nur noch ganz schwach wahrzunehmen.

Mein Fazit:
Der BestBaits Birdfoot Boilie arbeitet sehr gut, schwemmt sehr schnell die Lockstoffe aus und  das bei einer Wassertemperatur von nur 8 Grad. Beinahe hätte ich jetzt gesagt der Ideale Winterboilie....... dabei bin ich persönlich der Ansicht, das das Wort „Winterboilie“ das Unwort der letzten Jahre werden sollte, will sagen für mich persönlich ist so eine Bezeichnung absoluter Schwachsinn. Ein Boilie muss bei schon bei niedrigen Wassertemperaturen gut arbeiten, sonst ist es kein wirklich guter Boilie. Alle Boilies die bereits bei niedrigen Temperaturen arbeiten können auch um so besser in den warmen Jahreszeiten bei höheren Wassertemperaturen  gefischt werden, dann gehen die erst richtig ab. Umgekehrt sieht es da schon wesentlich schlechter aus. Ein Boilie der erst bei höheren Wassertemperaturen anfängt zu arbeiten kann niemals diese Effektivität bringen und ist von daher für mich uninteressant bis nicht akzeptabel.  Aber das ist nur meine persönliche Philosophie, denke da hat jeder Karpfenfischer so seine eigenen Ansichten dazu. Was auch sehr gut so ist, denn genau das führt oftmals auch dazu dass man sehr interessante Gesprächsthemen am Wasser mit anderen Kollegen hat.

Heute entschloss sich Daniel beim frisch machen der Montagen dazu nun auch eine Rute mit einem Schneemann zu beködern und zog dazu einen Best Baits Poppi - Squid Octopus von mir aufs Haar seiner Montage. Als dann alle Ruten wieder scharf waren konnte das Warten erneut beginnen.
Über den Tag hinweg bekamen wir dann einigen Besuch mehreren Kollegen aus der Privatpacht der Gewässer. So gegen 18 Uhr, wir hatten gerade den Pizzaservice damit
beauftragt uns 2 Partypizzen ans Wasser zu liefern, pfiff Daniels Bissanzeiger uns das Lied, welches wir Carphunter so lieben...... Vollrun....  
Daniel der zu dem Zeitpunkt gerade neben seinen Ruten stand, setzte den Anschlag und der Fisch hing und machte auch direkt richtig Druck. Er legte mehrere sehr schöne Fluchten hin und es war auch direkt klar, dieser Fisch war ein richtig guter. Kevin der noch zu Besuch da war und Dennis waren Daniel dann behilflich, da der Fisch bei einer seiner Fluchten die Schnur einer meiner Ruten eingefangen hatte. Kevin nahm meine Rute und befreite den Fisch aus meiner Schnur, wahrend Dennis sich mit dem Kescher bereit machte um den Fisch der bereits recht Ufer nahe war bald Keschern zu können. Als Daniel den Fisch über den Kescher führte war der Jubel bei uns alle groß, denn was da im Kescher lag war schon ein richtig geiles Wasserschweinchen und wir freuten uns alle mit und für Daniel, der sich durch seinen schier unermüdlichen Einsatz diesen Fisch mehr als verdient hat und damit einen Mega-Saisonstart hingelegt hatte. Beim abhaken sahen wir dann, das der Fisch gefallen an der Schneemannmontage mit dem BestBaits Squid Octopus Poppi gefunden hatte. Die Montage wurde von Daniel übrigens auch im Flachwasser in einer Wassertiefe von etwa 1,5 m direkt vor im Wasser befindlichen Hindernissen abgelegt. Die Wassertemperatur betrug immer noch um die 8 Grad.  

Schnell wurde der Fisch versorgt und die Fotos gemacht.

Gerade als Daniel den Fisch wieder schonend zurücksetzte, kam auch schon der Pizzamann mit unserem bestellten Essen angefahren. Daniel machte dann noch schnell seine Montage frisch und brachte diese erneut aus bevor wir uns dann in geselliger Runde im Gemeinschaftszelt über die Pizzen her machten. Der Abend verlief wie meist wenn wir in dieser Zusammenstellung draußen sind sehr witzig und wir hatten auch wie immer jede Menge zu Lachen, während es draußen weiterhin unermüdlich regnete und auch der Sturm sich immer mehr aufbaute. So gegen 22 Uhr verabschiedeten sich dann die letzten Besucher und Dennis, Daniel und ich konnten mal wieder die Beine im Zelt ausstrecken und es uns was gemütlicher machen, bis Dennis dann so gegen 23 Uhr auch das Zelt wechselte und sein Nachtlager aufsuchte. Daniel und ich blieben noch sitzen und unterhielten uns über Gott, die Welt und über den immer heftiger werdenden Sturm und hörten wie sie im Radio immer größere Sturmschäden meldeten. Es wurde von auf Strassen liegenden, entwurzelten Bäumen berichteten. Zeitweise hatten wir auch das Gefühl, dass es uns jeden Moment das Zelt über dem Kopf wegreisen muss, aber wir blieben Gott sei Dank verschont. So gegen 0:30 Uhr ertönte Daniels Funke erneut.  Sie gab 2 – 3 Einzeltöne von sich, zuerst dachten wir, das es mal wieder der starke Wind war, der den Bissanzeiger ausgelöst hatte, aber direkt kamen wieder ein paar Einzeltöne und Daniel lief mal vorsichtshalber zu seinem Pod. Dort angekommen gab es wieder ein paar Einzeltöne und Daniel nahm die Rute aus dem Pod, setzte einen Anhieb und siehe da ein weiterer Carp hatte gefallen an Daniels Murmeln gefunden.
Der Fisch legte einige heftige Fluchten hin, versuchte sich in die im Wasser befindlichen Wurzeln zu flüchten, als ihm dies jedoch nicht gelang versuchte er sein Glück damit in ein Seerosenfeld zu flüchten, aber auch das konnte Daniel verhindern und so konnten wir dann im strömenden Regen bei heftigstem Wind einen weiteren Spiegler von 12 kg in den Kescher führen und so zum Landgang bewegen. Auch dieser Fisch wurde in einer Wassertiefe von ca. 1,5 m überlistet. Hakenköder dieser Montage war wieder ein Schneemann dessen genaue Zusammenstellung ich jetzt aber leider nicht mehr weiß.
Schnell beschlossen wir, dass wir diesen Fisch in anbetracht des echt heftigen Unwetter zu sacken und die Bilder am nächsten Morgen zu machen. Als der Fisch dann gut versorgt war begaben wir uns wieder ins Zelt an die warme Heizung um uns aufzuwärmen und unsere nassen Kleider zu trocknen, bevor wir uns auch in unsere Nachtlager begaben. In der folgenden Nacht baute sich der Orkan immer mehr auf, so sehr, dass er sogar 2 mal das Zelt von Dennis anhob und sich in der Folge die Heringe aus dem Boden lösten und Dennis raus musste um sein Zelt neu vor dem abheben zu sichern. Es flogen Äste durch die Luft und landeten auf unseren Pods und allem was so da  sonst noch stand und auch der Regen wurde immer heftiger. Es kam immer mehr Eisregen dazu und im Radio überschlugen sich die Meldungen, es wurde Blitzeis bei uns in der Gegend gemeldet, welches auch nicht ausblieb. Morgens hatte ich eine richtig dicke Eisschicht auf meinem Busdach dem Heck und der Windschutzscheibe. So gegen 7 Uhr musste Dennis erneut aus seinem warmen Schlafsack, da ihn seine Funkbox unsanft mit einem Vollrun weckte .
Er konnte den Fisch auch haken und in der Folge einen sehr schönen 13 kg schweren Schuppenmann auf die Matte befördern. Die Montage auf die der Fisch eingestiegen war hatte Dennis im Mittelwasser in einer Tiefe von ca. 3,8 m abgelegt. Als Hakenköder war ein von Dennis selbst gerollter Boilie im Einsatz in der Geschmacksrichtung Spekulatius-Rum.

@Dennis, sehr geile Murmeln die du da produziert hast, haben mir gut gefallen.

Wegen dem extremen Unwetter wurde auch dieser Fisch für kurze Zeit gesackt, da es schier unmöglich war bei diesem Treiben der Naturgewalten den Fisch ordnungsgemäß zu versorgen und Bilder zu machen. Im Radio meldeten sie, dass sich das Ganze noch weiter verstärken und sich der Sturm für die kommende Nacht nochmals bis auf die doppelte Windstärke aufbauen sollte. Nun war uns das verständlicher Weise alles nicht mehr so egal und wir beschlossen aus Sicherheitsgründen, nach dem Versorgen der Fische, alle Zelt abzubauen, bevor es doch noch zu Personenschäden kommen würde. Wir überlegten sogar die Tour an dieser Stelle vorzeitig abzubrechen.
Nach kurzem Hin und Her überlegen machten wir es dann von Kai, der sich für den heutigen Tag angemeldet hatte um noch eine Nacht mit uns zu angeln, abhängig ob wir bleiben oder abbrechen. Ich rief also Kai an, berichtete ihm vom Geschehen und fragte ihn ob er trotzdem kommen will. Nachdem Kai diese Frage mit „Ja“ beantwortete beschlossen wir also doch zu bleiben und die Tour bis zum bitteren Ende durchzuziehen. Dazu machten wir aber die Vereinshütte vom Nachbarweiher, welcher direkt an den Weiher grenzt, den wir befischten, klar um es uns darin dann die kommende Nacht gemütlich zu machen. Kurz darauf schlug dann auch Kai bei uns auf und wir machten alle unsere Montagen erneut Frisch. Kai baute sein Tackle auf, was sehr schnell über die Bühne ging, da er ja kein Zelt aufbauen musste, weil auch er in seinem Bus schlafen wollte.
Im laufe des Tages meldete sich noch mein Teamkollege Matz und Kevin an, dass sie zu Besuch vorbei kommen wollten und fragten nach ob wir noch irgend etwas brauchen, was sie uns dann mitbringen könnten. Aber wir waren immer noch mit allem bestens versorgt. Zum Abendessen beschlossen wir, dass Daniel und Kai sich mit dem PKW iwie zur nächsten Imbissbude vorschlagen um Schnitzel und Cordon Blues mit Pommes zu besorgen. Der weitere Abend verlief dann, wie immer wenn wir so in dieser Runde zusammensitzen,.... Lachen bis der Arzt kommt.
Gegen 22 Uhr machten sich die Jungs die zu Besuch waren wieder auf den Heimweg, und wir unterhielten uns noch eine Weile über die Boilieherstellung und den Einsatz von unterschiedlichen Rigs und Montagen.
Dennis legte sich dann auch so gegen 24 Uhr zum schlafen hin. Kai und ich unterhielten uns noch eine ganze Zeit lang über das fischen auf Waller vom Ufer und Boot aus bis wir dann auch um 1:30 Uhr unsere Nachtlager aufsuchten. Die kommende und zugleich letzte Nacht verlief leider ohne jeglichen weiteren Fischklontakt so sehr ich mir auch wünschte, das auch Kai noch zu seinem ersten Fisch fürs Jahr 2012 kommt. Aber leider sollte es nicht sein. Doch so wie ich Kai  kenne wird es ohnehin nicht mehr so lange dauern, bis auch er sein erstes Wasserschweinchen für dieses Jahr landen wird. Morgens ging dann alles recht schnell. Die Hütte wurde aufgeräumt und in ihren ursprünglichen Zustand versetzt, das Tackle wurde in den Autos verstaut und wir rauchten noch gemütlich zusammen eine Zigarette bevor wir um 11 Uhr den Heimweg antraten.

Mein Fazit: Es war wieder einmal eine sehr gelungene und eine der geilsten Touren in den letzten Monaten die ich mit euch Jungs am Wasser erleben durfte und deshalb sage ich hier an dieser Stelle allen die mit angelten oder auch nur zu Besuch da waren ein ganz fettes DANKE !!!
Ich freue mich nun schon wieder auf die nächste Session, die hoffentlich so schnell als nur möglich stattfinden wird.

Euer Mike

BestBaits, test the best !!!