Das Gute so nah

DAS GUTE SO NAH!!

Die Wintermonate vergehen und der Frühling steht vor der Tür, das Tackle ist hergerichtet und die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen. Und jedes Jahr die gleiche Frage, wie soll ich vorgehen, welchen Spot soll ich wählen, und wird mein Köder von den Fischen überhaupt angenommen?  Das Eis schmilzt und wir stehen mit Echolot und  Lotrute am Wasser und suchen den idealen Platz an dem wir Fische vermuten.

Doch da fängt es an, die meisten suchen ihre Spots Meter weit weg  vom Ufer. Aber warum? Ist das eigene Ufer zu uninteressant, sind dort keine Kanten, Plateaus, Krautfelder oder natürliche Nahrung?
Meiner Meinung nach gibt es an jedem See im Uferbereich interessante Plätze die man befischen kann und es gibt vor allem auch einige  Vorteile.

1.    Es wird kein Boot mehr gebraucht um seine Ruten auszulegen bzw. und die Plätze zu befüttern.
2.    Kein ewiges Spoden mehr mit der Spodrute und Futterrakete .
3.    Der Platz kann steht’s kontrolliert werden.
4.    Es können auch noch die kleinsten Partikel wie Hanf, Weizen usw. mit Hilfe einer Futterschaufel ausgebracht werden. Und somit könnt ihr auch eure Spodrute getrost zuhause lassen.

Die so geliebten Badegäste unterstützen euch sogar noch, in dem sie durch das Baden den Boden aufwühlen und somit natürliche Nahrung freiwirbeln was die Fische wiederum anlockt. Es ist auch bekannt dass die Karpfen ziemlich neugierig sind und auch dadurch die Uferzonen aufsuchen, genau dort muss unser Köder liegen.  Es bringt nichts wie viele andere, hunderte von Metern weit draußen zu fischen, wenn die Fische am Ufer nach Futter suchen. Es kann gut sein das ihr den einen oder anderen Karpfen in der Entfernung überlisten könnt, aber nur nach großer Mühe und Anstrengung.

Habt auch vor knietiefem Wasser keine Angst, die Fische werden in der Nacht kommen und euren Futterplatz aufsuchen.
Versucht es selbst, mir hat dies schon so einige Sternstunden im Frühjahr und Sommer beschert.  Schon alleine das rollen der Fische am Platz ist interessant zu beobachten, man sieht den Karpfen rollen und denkt sich , hmmm das war kein schlechter und in diesem Moment meldet sich der Bissanzeiger, ein herrliches Gefühl und das ohne allzu großer Vorbereitung.
Fischt anders als die anderen. Think different.

 


Michael Keller